Mobiles Innovationslabor für Althofen

Projekttitel: „Althofen Thinking: Innovation + Raum + Bildung“ (Link zur Themenstellung) Gemeinde:  Stadtgemeinde Althofen, Kärnten
Semester: Sommersemester 2025

Innovation bedeutet für mich, neue Formen des Zusammenkommens zu schaffen, damit im Dialog Neues entstehen kann.
— Neele Flügel, RURASMUS-Studentin

Neele Flügel bei der ZAUM ZAUM ZAUM Konferenz in Vöcklabruck.

Foto: Kleinsasser © RURASMUS

RURASMUS-Studentin: Neele Flügel
Studienrichtung: Master Architektur - RPTU Kaiserslautern
Titel der Arbeit: AUER 2 GO – Von lokalen Ressourcen zu räumlichen Impulsen
Format der Arbeit: freier Entwurf

AUSGANGSSITUATION

Althofen ist eine wirtschaftsstarke Stadtgemeinde im Kärntner Bezirk St. Veit an der Glan – ein regionales Zentrum mit international tätigen Unternehmen. Doch Althofen denkt weiter: Angesichts sich verändernder Wirtschaftsstrukturen möchte die Stadtgemeinde neue Möglichkeitsräume für Innovation erschließen und als Teil des überregionalen Bildungshubs Kärnten in die Zukunft investieren. Als erste Kärntner Stadtgemeinde entschied sie sich, am RURASMUS-Programm teilzunehmen. „Wir sind stolz darauf – der Austausch mit den Studierenden bringt wertvolle Impulse für unsere Weiterentwicklung", so Bürgermeister Dr. Walter Zemrosser.

Dauer RURASMUS-Semester: 4 Monate
Wohnraum: Zimmer in einemGasthaus, gemeinsam mit einer RURASMUS-Kommilitonin
Arbeitsraum: Gemeindeamt Althofen

Die RURASMUS Buddys von Neele Flügel: Stadtrat Wolfgang Leitner (links) und KEM-Manager Markus Löcker (Mitte)

Foto © RURASMUS

 
Die frischen Ideen junger Menschen von außen haben uns motiviert, am RURASMUS-Programm teilzunehmen.
— Stadtrat Wolfgang Leitner
 

PROJEKTINHALT

Neele Flügel, Architekturstudentin an der RPTU Kaiserslautern, analysierte zu Beginn die räumlichen Ressourcen und Potenziale der Stadt und versuchte, den abstrakten Begriff Innovation greifbar zu machen. In Gesprächen mit Schulen, Betrieben und der Bevölkerung fand sie ihre Antwort: Innovation entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen. Daraus entstand die Idee eines mobilen Innovationslabors, das in bestehenden Innen- und Außenräumen neue Orte für Begegnung und gemeinsames Arbeiten schafft.

Skizze © Neele Flügel

Der mobile AUER2GO wurde von Neele Flügel geplant und als kollektives Bauprojekt gemeinsam mit einem lokalen Tischler, dem Bauhof und Schulen umgesetzt.

 
Ich habe gelernt, dass Architektur nicht am Schreibtisch entsteht, sondern im Gespräch, im Tun, im gemeinsamen Bauen und im Vertrauen darauf, dass gute Ideen dort wachsen, wo Menschen sich begegnen.
— Neele Flügel, RURASMUS-Studentin
 

Fotos © Neele Flügel

PROJEKTERGEBNIS

Der AUER2GO ist ein rund zwei Meter hohes, fahrbares Holzobjekt, das sich aufklappen lässt und Arbeitsflächen, Tisch mit Schirm, Pinnwand, Stauraum und integriertes Licht bietet – nutzbar drinnen wie draußen, tagsüber wie nachts. Benannt nach Carl Auer von Welsbach, dem aus Althofen stammenden Erfinder, steht er als Sinnbild lokaler Innovationskraft.

Schon bei der öffentlichen Präsentation blieben Passantinnen und Passanten stehen und entwickelten spontan erste Ideen. Mit dem AUER2GO entstand ein mobiler Prototyp, der die Innovationskraft von Althofen durch Begegnung vorantreiben soll.

Neele Flügel mit Bürgermeister Walter Zemrosser, 2. Vizebürgermeister Michael Baumgartner, Stadtrat Wolfgang Leitner und weiteren

Foto © Neele Flügel

 
In meiner Arbeit ist Architektur kein abgeschlossenes Objekt, sondern ein Prozess, der sich durch die Nutzung und die Gemeinschaft weiterentwickelt. Ich hoffe, AUER2GO bringt viele tolle Impulse für Althofen ans Tageslicht.
— Neele Flügel, RURASMUS-Studentin
 

Du willst mehr über Neele’s Semester in Althofen erfahren? HIER gehts zu ihrem Blogbeitrag.

 

Presserundschau zu Neele Flügels Projekt:

 
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