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RURASMUS Blog!
MARKTGASSE: Leerstand beleben
Tanjas Arbeit hat in Ebensee etwas in Bewegung gesetzt. Ein zentrales Umdenken konnte sie anstoßen: Leerstand ist kein individuelles Problem der Hauseigentümer:innen, sondern ein strukturelles und gemeinschaftliches und braucht gemeinsame Lösungen. Besonders wertvoll war die enge Zusammenarbeit mit dem Team des lokalen Agenda-Zukunftsprozesses sowie dem Dorf- und Stadtentwicklungsverein „DOSTE".
Soziale Durchmischung im Wohnbau
Darias Arbeit hat in Bad Ischl etwas in Bewegung gesetzt. Ein zentrales Umdenken konnte sie anstoßen: Die Aufwertung eines stigmatisierten Ortsteils ist kein Problem einzelner Eigentümer:innen, sondern eine gesamtstädtische Aufgabe, die gemeinsame Visionen und strukturierte Planung braucht. Besonders wirksam war die enge Zusammenarbeit mit der Bauabteilung und Bürgermeisterin Ines Schiller.
Mehrgenerationenwohnen – Neu gedacht
Muriels Arbeit hat in Grundlsee etwas in Bewegung gesetzt – in den Köpfen der Menschen wie in der Gemeindepolitik. Dort, wo am Anfang Skepsis herrschte, ist Vorstellungskraft entstanden. Bürgermeister Franz Steinegger begann, das Thema aktiv überregional zu kommunizieren – mit Erfolg: Andere Gemeinden meldeten sich.
Zimmer frei? Wohnraum in ehemals touristisch genutzten Räumen
Bastians Ziel war nicht ein radikales Umdenken, sondern die Bestärkung eines bereits eingeschlagenen Weges: Die Gemeinde hat das Potenzial leerstehender Objekte erkannt – Knizas Arbeit liefert nun die empirische und konzeptionelle Grundlage dafür.
Gekommen um zu Bleiben: Dorf(+)räume für Michaelnbach
Unter dem Titel „Dorf(+)räume" arbeitete Charlotte vom Kolke, Masterstudentin der Raumplanung an der TU Dortmund, an einem partizipativen Prozess zur Überarbeitung des Flächenwidmungsplans. Ziel war es, bestehende Beteiligungserfahrungen sichtbar zu machen, neue Perspektiven einzubringen und die langfristige Ortsentwicklung raumwirksam abzusichern.
Beteiligungs-Orientierte Planung: Ein neues Kirchplatzl für Taufkirchen
Grünraumplanung in ländlichen Gemeinden gelingt am besten gemeinsam: RURASMUS-Studentin Sandra Frank gestaltete in Taufkirchen an der Trattnach einen Beteiligungsprozess für das Kirchplatzl. Mit Zukunftspicknick, Plänen zum Einzeichnen und fast 100 Bürger:innen entstand ein Entwurf für mehr Grün, Aufenthaltsqualität und einen generationsübergreifenden Ortsmittelpunkt.
Grünraum-Planung in ländlichen Gemeinden
RURASMUS-Studentin Chantal Zankow von der TU Dortmund analysierte die Grün- und Freiräume der Kärntner Stadtgemeinde Althofen und entwickelte ein gesamtstädtisches Maßnahmenkonzept. Mit vier Themenwegen und modularen Grünbausteinen zeigt sie, wie Tourismus, Lebensqualität und Biodiversität im ländlichen Raum gestärkt werden können.
Regionales Leerstands-Management!?
Lena Keresztes, Studentin der Raumforschung und Raumordnung an der Universität Wien, suchte nach erfolgreichen Leerstandsaktivierungen in der Region. Dabei war ihr wichtig: einen positiven Blick von außen einzunehmen und die Menschen aus der Region als Expert:innen einzubinden.
Dichter Wohnen im Vierkanthof
Lukas Entwurf zeigt, wie ein leerstehender Vierkanthof zu neuem Leben erweckt werden kann: mit gemeinschaftlich genutzten Flächen, flexiblen Wohnmodellen und Raum für Jung und Alt unter einem Dach. Sein Konzept hat in St. Konrad etwas in Bewegung gesetzt. Bürgermeister Schönberger, der das Gebäude ursprünglich hätte abreißen lassen, denkt heute anders.
Mobiles Innovationslabor für Althofen
Neele Flugel erarbeitete im Rahmen ihres RURASMUS Semesters in Althofen ein Mobiles Innovationslabor, das auch umgesetzt wurde von ihr als Auer 2 Go.
„Zam Zam Zam“ Konferenz - Nachschau
Die „Zam Zam Zam" Konferenz brachte am 20. November 2025 im OKH Vöcklabruck Gemeinden, Studierende und Wissenschaft zusammen.
“Wia gredt, so g'schriebm"
Am 14. Oktober 2025 fand im Stadtwirt in Schärding ein besonderer Workshop statt: Unter dem Titel „Wia gredt, so gschriebm – Journalismus in ländlichen Räumen" trafen sich 20 Teilnehmende aus der bayerisch-österreichischen Grenzregion, um über Berichterstattung im ländlichen Raum, Arbeitsbedingungen von Lokaljournalist:innen sowie Kunst und Kultur zu diskutieren.